Über mich

Vom sicheren Schulalltag zum bewusst geplanten Orientierungsjahr

Warum ich heute Familien dabei begleite, ein Gap Year fundiert, strukturiert und realistisch zu planen.

Ich bin Manja – und bis zum Sommer 2024 verlief mein Leben in ziemlich geregelten Bahnen.
Schule. Verantwortung. Leitungsfunktion. Sicherheit.
Viele Gespräche mit Schülern und Schülerinnen, die nach dem Abschluss nicht wussten, wohin – und Eltern, die genau das beunruhigte.

Zwölf Jahre lang habe ich Jugendliche auf den nächsten Schritt vorbereitet. Dann bin ich ihn selbst gegangen.

2024 habe ich gemeinsam mit meiner 18jährigen Tochter ein Gap Year gemacht (ja, tatsächlich zusammen und wir verstehen uns seitdem besser denn je ;-) Dabei habe ich gemerkt, welche Chancen und Möglichkeiten sich plötzlich eröffnen können und wie sehr wir beide daran gewachsen sind. 

Heute begleite ich Familien dabei, aus einem großen „Was jetzt?“ ein klar geplantes Orientierungsjahr zu machen: sinnvoll, realistisch, finanzierbar – und passend zur Persönlichkeit eures Kindes.

Über mich

Ich bin Manja Olschowski – Lehrerin, promovierte Historikerin und systemische Beraterin.
Und ich kenne diese Übergangsphase aus zwei Richtungen: aus über zwölf Jahren Schule (inklusive Leitungsfunktion) – und aus eigener Erfahrung als Mutter.

In der Schule habe ich Jugendliche erlebt, die sehr früh wussten, was sie wollten. Aber auch die, die funktionierten, Leistung ablieferten, Ziele „hatten“ – aber eigentlich nicht ihre eigenen. Gerade in den letzten Schuljahren wird oft alles enger: Prüfungsdruck, Erwartungen, Vergleich, Tempo. Für die Fragen „Was passt eigentlich zu mir? Und was kann ich nach dem Abschluss machen - außer direkt auf die nächste Schulbank zu gehen?“ bleibt kaum Raum.

Gleichzeitig stehen Familien vor sehr unterschiedlichen Bedürfnissen:
Eltern wünschen sich Sicherheit, Überblick und einen tragfähigen Plan. Jugendliche wünschen sich Freiheit, Möglichkeiten – und Klarheit, ohne sich ganz festzulegen.

Ein Jahr, das auch meinen Blick verändert hat

2024 habe ich, wie gesagt, gemeinsam mit meiner Tochter ein Gap Year erlebt. Für sie lag es zwischen Schule und Ausbildung, für mich war es offiziell ein Sabbatical.
Unterwegs – egal ob in unserem alten Mercedes-Bus oder mit den Rucksäcken in Südostasien – ging es nicht um Leistung oder Lebenslauf. Sondern um Alltag, Verantwortung, Begegnung. Um Selbstwirksamkeit. Um das eigene Tempo. Und ja, natürlich auch um Zeit miteinander.

Ich habe erlebt, wie Orientierung entsteht, wenn Druck wegfällt. Wie Entscheidungen stimmiger werden, wenn man Zeit hat, sie zu durchdenken. Und wie sehr junge Menschen wachsen, wenn sie merken: Ich kann das.

Am Ende hat dieses Jahr nicht nur meine Tochter geprägt, sondern auch mich.
Ich bin nicht in meinen sicheren Job zurückgegangen. Nicht, weil ich „etwas Neues wollte“, sondern weil ich aus meinen Erfahrungen eine Konsequenz gezogen habe.

Heute begleite ich genau diesen Prozess professionell: Orientierung ermöglichen, Struktur geben, Entscheidungen vorbereiten.

Wie ich arbeite

Ein Gap Year wirkt nach außen oft wie eine Sammlung von Möglichkeiten. In der Praxis sind vor allem diese Fragen spannend:
Was passt wirklich zur Persönlichkeit? Was ist realistisch im Budget? Welche Varianten sind seriös? Welche Reihenfolge ist sinnvoll? Und wie wird daraus ein Plan, der trägt?

Ich arbeite mit einem klaren Planungsrahmen, der Familien Schritt für Schritt durch diese Fragen führt:

  • Orientierung & Profil: Interessen, Motive, Stärken und Grenzen – jenseits von Trends und Erwartungen
  • Optionen & Strategie: Formate, Kombinationen und zeitliche Abfolge, die zur Person und zur Situation passen
  • Prüfung & Sicherheit: Seriosität, Rahmenbedingungen, Verträge, Risiken – damit Bauchgefühl und Fakten zusammengehen
  • Umsetzung & Struktur: Timeline, To-dos, Entscheidungslogik und Familienabstimmung

Das Ergebnis ist ein durchdachter, umsetzbarer Plan, der Jugendlichen Orientierung gibt und Eltern Sicherheit.

Ich verbinde dabei meine pädagogische Erfahrung, systemische Beratung und eigene Praxis aus der Gap-Year-Planung.
Meine Arbeit ist klar, strukturiert und auf Augenhöhe – mit Jugendlichen und Eltern gleichermaßen.

Für wen meine Begleitung gedacht ist

Ich arbeite mit Familien, die dieses Jahr bewusst gestalten wollen.
Nicht perfekt, aber fundiert.

Mit Eltern, die Freiheit ermöglichen möchten, ohne Verantwortung abzugeben.
Und mit Jugendlichen, die nicht einfach „irgendwas“ machen wollen, sondern herausfinden möchten, was zu ihnen passt – und wie sie es umsetzen können.

Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit ist strukturiert, ruhig und klar.
Ich stelle die richtigen Fragen, ordne Optionen, prüfe Machbarkeit und bringe Übersicht in komplexe Entscheidungen.
Und ich bleibe, bis ein Plan steht, der stimmig ist.

Wenn du dich hier wiedererkennst

Wenn du dir ein Orientierungsjahr wünschst, das nicht nur Zeit überbrückt, sondern Möglichkeiten schafft – und du das Gefühl haben willst, dass jemand mit Erfahrung und Struktur draufschaut, dann lass uns sprechen.

Beruflicher 
Hintergrund

 

 

Seit 2025 – Selbstständig als systemische Coachin & Beraterin

 

2024–2025 – Sabbatical & Langzeitreise mit meiner Tochter (Europa & Asien)

 

2013–2025 – Lehrerin & stellvertretende Schulleiterin (freie Schule, Aufbau einer gymnasialen Oberstufe)

 

2010–2013 – Promotion in Geschichte, internationale Forschung & Konferenzen

 

2001–2009 – Studium der Geschichte & Anglistik (LAGym.), Stipendien, Auslandsaufenthalte & Geburt meiner Tochter

Wie ich im 
Coaching arbeite

In meiner Arbeit verbinde ich Methoden, die Kopf und Herz gleichermaßen ansprechen.
Denn echte Orientierung entsteht dort, wo Selbstreflexion, innere Klarheit und messbare Erkenntnisse zusammenkommen.

Mit Ikigai lade ich dazu ein, den Blick nach innen zu richten – auf das, was Sinn stiftet und motiviert.
Mit der DNLA-Analyse ergänze ich diesen Prozess um eine wissenschaftlich fundierte Außenperspektive auf persönliche Kompetenzen und Potenziale.

So entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel:
Ikigai bringt Tiefe, Werte und Richtung ins Spiel,
DNLA liefert greifbare Daten, Stärkenprofile und Entwicklungsfelder.

Beides zusammen bildet die Grundlage für eine bewusste und selbstbestimmte Orientierung – sei es im Gap Year, bei beruflichen Weichenstellungen oder in Phasen des persönlichen Neubeginns.

Ikigai - dein 
innerer Kompass

Ikigai (japanisch: 生き甲斐) bedeutet so viel wie „das, wofür es sich zu leben lohnt“ oder „der Grund, morgens aufzustehen“.
Es beschreibt das Gefühl von Sinn und innerer Erfüllung – etwas, das uns antreibt und unserem Leben Tiefe und Richtung gibt.

 

Ikigai entsteht dort, wo sich folgende vier Lebensbereiche überschneiden:

  • Was du liebst – deine Leidenschaft
  • Worin du gut bist – deine Talente und Fähigkeiten
  • Was die Welt braucht – dein Beitrag
  • Wofür du bezahlt werden kannst – deine berufliche Perspektive

Wenn diese vier Aspekte zusammenkommen, entsteht ein ganzheitliches Bild deines persönlichen Lebenssinns: dein Ikigai.

 

Warum Ikigai im Coaching so wertvoll ist

 

Orientierung und Klarheit:
Das Ikigai-Modell dient als Kompass für Lebensentscheidungen, berufliche Entwicklung und persönliche Sinnsuche.

 

Mehr Tiefe:
Ikigai geht über klassische Zielplanung hinaus – es eröffnet neue Perspektiven und lädt zur ehrlichen Selbstreflexion ein.

 

Verbindung von innerer und äußerer Welt:
Es vereint persönliche Interessen mit gesellschaftlichem Nutzen und finanzieller Tragfähigkeit.

 

Stärkung des Wohlbefindens:
Studien zeigen, dass ein gelebtes Ikigai zu höherer Lebenszufriedenheit, Resilienz und sogar zu mehr Gesundheit führen kann.

 

Ikigai in der Orientierungsphase

 

Gerade in der Orientierungsphase eines Gap Years hilft Ikigai, den Blick nach innen zu richten, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Viele Jugendliche und junge Erwachsene wissen, was sie nicht wollen – aber noch nicht, was sie wirklich erfüllt.
Hier unterstützt Ikigai dabei, die eigenen Leidenschaften, Werte und Begabungen bewusst zu machen und erste Richtungen zu erkennen, die zum individuellen Lebenssinn passen.

 

In Kombination mit der DNLA-Analyse entsteht daraus ein besonders ganzheitlicher Blick:
Während DNLA zeigt, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind, hilft Ikigai zu verstehen, was innerlich antreibt und motiviert.
Beides zusammen bildet die Grundlage für eine fundierte und persönliche Entscheidung darüber, wie ein Gap Year sinnvoll gestaltet werden kann.

 

Ich nutze einzelne Elemente des Ikigai so, wie es im individuellen Coaching hilfreich ist, kann aber auch ein eigenständiges Ikigai-Coaching anbieten, wenn du dich ganz grundsätzlich auf die Suche nach deinem persönlichen Warum machen möchtest.

DNLA – Deine Standort-
bestimmung in der 
Orientierungsphase

DNLA (Discovering Natural Latent Abilities) ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Analyse sozialer und personaler Kompetenzen. Es macht sichtbar, welche Stärken du bereits mitbringst und wo Potenziale für Wachstum liegen – jenseits von Fachwissen oder reinem Persönlichkeitstest.

 

Dabei geht es nicht darum, dich in eine Schublade zu stecken, sondern dir klare Orientierung über dein Entwicklungspotenzial zu geben. (Mehr dazu auf der offiziellen DNLA-Website) dnla.de

 

Wie DNLA abläuft

  1. Online-Fragebogen: Du beantwortest einen strukturierten Fragenkatalog (ca. 30–60 Minuten)
  2. Auswertung & Benchmarking: Deine Kompetenzen werden mit Vergleichsgruppen in passenden beruflichen Kontexten abgeglichen
  3. Feedback-Gespräch & Interpretation: Gemeinsam besprechen wir das Ergebnis – Stärken, mögliche Entwicklungsfelder, Handlungsschritte
  4. Entwicklungsplanung & Nachprüfung: Auf Wunsch verfolgen wir Fortschritte durch eine Re-Analyse

Wichtig: DNLA ist ein Entwicklungsinstrument, kein reiner Test. Damit gehört Veränderung und Wachstum ausdrücklich zum Konzept. 

 

DNLA im Gap Year – als Orientierungs­instrument

In der Orientierungsphase eines Gap Years suchst du oftmals Antworten auf Fragen wie:

  • Wer bin ich – jenseits von Schule oder Studium?
  • Welche Kompetenzen habe ich, die mich besonders machen?
  • Welche Wege passen zu meinem persönlichen Profil?

Hier bietet DNLA dir eine erste fundierte Standortbestimmung. Du bekommst Klarheit über:

  • deine natürlichen Stärken und präferierten Arbeitsstile
  • Bereiche, in denen du wachsen möchtest
  • mögliche Richtungen, die zu deinem Profil passen
  • Ansatzpunkte für gezielte Entwicklung während deines Gap Years

So kannst du bewusster entscheiden, welche Praktika, Projekte, Kurse oder Erfahrungen zu dir und deinen Potenzialen passen.

 

Warum DNLA wertvoll in deinem Coachingprozess ist

  • Fundierte Entscheidungshilfe: Statt „irgendwie ausprobieren“ bekommst du datenbasierte Hinweise auf passende Wege
  • Ausgangspunkt für Wachstum: Ergebnisse liefern Impulse für konkrete Entwicklungsprojekte
  • Reflexionsraum schaffen: Du gewinnst ein differenziertes Bild deiner Kompetenzen und inneren Antriebe
  • Messbare Entwicklung: Mit Wiederholung der Analyse kannst du Fortschritte dokumentieren und sichtbar machen

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